Friedensfäden-Friedensnetz

Friedensfäden – Friedensnetz

Ein Mitmach-Projekt von November 2019 bis Oktober 2020

 

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.“
Mohandas Karamchand Gandhi

 

Im 150. Jubiläumsjahr Gandhis möchten wir 150 Menschen in und um Freiburg dafür begeistern, ihren eigenen Friedensfaden zu spinnen –  als tatsächlichen Faden aus Schafwolle und zugleich als aktive Friedensbotschaft: „Mein Beitrag zum Frieden in der Welt.“

Am 01. September 2020 (Antikriegstag) werden die Fäden öffentlich zu einem symbolischen Friedensnetz verknüpft. Zuvor werden die Friedensbotschaften zu einer gemeinsamen Erklärung zusammengeführt. Auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Stationen:

  • Friedensfäden spinnen – Handspindel-Kurse
  • Austausch- und Vernetzungstreffen
  • Workshops für gewaltfreies Handeln
  • Workshops zur globalen Textilproduktion
  • Eine Friedensbotschaft für Freiburg
  • Öffentliche Aktion am 1. September 2020

Das Projekt soll mit der globalen Friedenskampagne „Jai Jagat 2020“ verbunden werden.

Friedensfäden-Friedensnetz ist offen für alle interessierten Menschen aus Freiburg und Umgebung: Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Familien, Unternehmen …

Den Flyer zum Projekt finden sie hier zum Download
Weiter unten oder direkt hier geht es zum Anmeldeformular.
Für Veranstaltungen, bei denen kein Kostenbeitrag angegeben ist, bitten wir um einen freiwilligen Kostenbeitrag auf Spendenbasis.

Wir bieten Ihnen einen bunten Strauß an Mitmach-Angeboten:

Einsteigerkurse für das Spinnen mit der Handspindel mit Gabriele Plappert vom Lernort Kunzenhof:

  • 28. Januar 18:30-21 Uhr, Lernort Kunzenhof
  • 20. Februar 18:30-21 Uhr, Lernort Kunzenhof
  • 19. März 18:30-21 Uhr, Quartierstreff 33

Lernort Kunzenhof: Littenweilerstraße 25A, Freiburg Littenweiler
Quartierstreff 33: Wannerstraße 33, Freiburg Stühlinger

An einem Kursabend vermittelt Gabriele Plappert die Grundtechnik des Spinnens mit der Handspindel, Kenntnisse über regionale Fasern sowie die kulturelle Bedeutung des Spinnens. Die Teilnehmenden erhalten Schafwolle und eine Spindel, sodass sie gleich damit beginnen können, ihren eigenen Friedensfaden zu spinnen. Kostenbeitrag mit Friedensspindel und Wolle: 12,- €.

Gabriele Plappert bewirtschaftet den Lernort Kunzenhof in Freiburg Littenweiler. Nachhaltigkeit zu leben – im Wirtschaften, im Konsum und als Lebensstil – ist der Impuls ihrer Arbeit. Bei zahlreichen Veranstaltungen und Projekten am Lernort Kunzenhof kann die Verbundenheit zu den Lebens-grundlagen, die im städtischen Lebensstil weitgehend verloren gegangen ist, wiederhergestellt werden. Auf dem kleinen Lernbauernhof kann man erleben, wo das Essen, die Kleidung und die genutzte Energie herkommen. Die Wolle der Schafe und den Flachs aus dem Garten zu verarbeiten sind wunderbare Möglichkeiten, der Kleidung ihren eigentlichen Wert zu geben. www.kunzenhof.de

Austausch- und Vernetzungstreffen zu „Friedensfäden-Friedensnetz“
Alle sechs Wochen werden Treffen angeboten,  in denen wir uns austauschen und Ideen sammeln, wo wir in unserem Alltag ansetzen können, um zu positiven Veränderungen beizutragen. Das erste Treffen ist am:

Workshop für gewaltfreies Handeln mit Christoph Besemer von der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden:

  • 10. März 18-21 Uhr, Quartierstreff 33, Freiburg Stühlinger: Wie können wir konstruktiv und gewaltfrei für eine gerechtere, ökologischere und friedlichere Welt einsetzen?

Mohandas K. Gandhi, Martin Luther King, Hildegard Goss-Mayr und viele andere VertreterInnen der Gewaltfreiheit haben das eindrücklich durch ihre Taten und ihr Leben gezeigt. Ihre Konzepte gewaltfreier Veränderung sind unverändert aktuell und können uns heute Orientierung geben.
In dem Workshop soll es um die Grundhaltung der Gewaltfreiheit gehen und wie sie auf die Veränderung gesellschaftlicher Missstände angewendet werden kann. Historische Beispiele, aktuelle Bezüge, Aktions-Methoden und praktische Übungen runden diese einführende Veranstaltung ab. Bei Bedarf, insbesondere wenn es um konkrete Aktionsplanungen geht, kann ein Aktionstraining folgen.

Christoph Besemer ist hauptamtlicher Mitarbeiter der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden. Er hat an zahlreichen Protest- und Widerstandsaktivitäten im Bereich Frieden, Ökologie und Gerechtigkeit teilgenommen. Als Trainer und Workshopleiter vermittelt er theoretische und praktische Kenntnisse über die Grundgedanken der Gewaltfreiheit und ihre Umsetzung in politische Aktionen. www.wfga.de

Workshops zur globalen Textilproduktion mit Johanna Menzinger und dem Eine Welt Forum Freiburg e.V.:

  • 24. März, 18-21 Uhr, Quartierstreff 33, Freiburg Stühlinger:Leute machen Kleider! Textilproduktion und ihre ökologischen und sozialen Auswirkungen im globalen Kontext.
  • 26. März, 18-21 Uhr, Quartierstreff 33, Freiburg Stühlinger:Was können wir tun und wo können wir ansetzen? Handlungsebenen und Handlungsansätze für eine soziale und ökologische Gestaltung der globalen Textilproduktion.

Im ersten Workshop beleuchten wir die Textilproduktion und ihre sozialen und ökologischen Folgen aus verschiedenen Perspektiven: Rohstoffe, Produktion, Klimaschutz, globale Märkte.
Im zweiten Workshop geht es darum Handlungsmöglichkeiten innerhalb des komplexen Systems herauszuarbeiten und der Frage nachzugehen, wie können wir Einfluss nehmen und das System sozialer, gerechter und ökologischer gestalten. Die Workshops bauen aufeinander auf.

Johanna Menzinger ist freie Bildungsreferentin für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ihr Angebot umfasst unter anderem Globales Lernen/ BNE für alle Schultypen sowie Fortbildungen für Multiplikator*innen und Lehrer*innen. Sie arbeitet zu verschiedenen Themen und für zahlreiche Träger in ganz Baden-Württemberg, insbesondere auch für das Eine Welt Forum Freiburg e.V..

Sie möchten bei Friedensfäden-Friedensnetz mitmachen? Hier geht es zum Anmeldeformular 🙂

Als Gruppe mit mehreren Teilnehmenden kontaktieren Sie uns aus organisatorischen Gründen bitte vorab über das hier verlinkte Formular .

Unsere Projektpartner:

Mit freundlicher Unterstützung von:

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes  Baden-Württemberg über die  Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Sie haben Fragen zum Projekt? Kontaktieren Sie uns gerne!